Lösungen für junges Wohnen und Bauen in Lappersdorf

JU präsentiert Maßnahmenplan „Junges Wohnen und Bauen“ in der Marktgemeinde

Lappersdorf. Wohnen und Bauen in Lappersdorf ist teuer. Gerade viele junge Menschen und Familien aus Lappersdorf können sich den eigenen Heimatort nicht mehr leisten. Die JU Lappersdorf hat deshalb jetzt gemeinsam mit Branchen- und Verwaltungsexperten einen kommunalen Maßnahmenplan erarbeitet – und setzt die ersten Punkte gleich selbst um. Bei einer Aktion auf dem Marktplatz machte die Junge Union auf den Plan aufmerksam.

„Heute ist es für junge Lappersdorferinnen und Lappersdorfer eine Utopie, in der eigenen Heimatgemeinde bauen oder wohnen zu können“ fasst Franz Rumstadt, Ortsvorsitzender der Jungen Union Lappersdorf die aktuelle Situation zusammen. „Das ist ein Problem. Viele Menschen müssen die Marktgemeinde verlassen, um eigenständig zu wohnen. So gehen Lappersdorf engagierte, in Vereinen und Gesellschaft verwurzelte Bürger verloren. Deshalb ist es für uns eine Herzensangelegenheit, daran etwas zu ändern“.

Auch für neuen Zuzug sieht die Organisation Potential: Natürlich sei es einerseits erfreulich, dass die Gemeinde mit ihren attraktiven Standortvorteilen mittlerweile zu einem der beliebtesten Wohnorte der Region geworden ist. Doch andererseits müsse auch darauf geachtet werden, dass sich Lappersdorf nicht zu einer ausschließlichen Gemeinde der Großverdiener entwickelt.

14 Maßnahmen, um junges Wohnen und Bauen zu ermöglichen

JU-Ortsvorstandsmitglied Andreas Löw kennt die Thematik auch aus seinem beruflichen Umfeld: „Es ist Aufgabe aller politischen Ebenen, – insbesondere von Bund und Ländern – die aktuelle Bau- und Wohnsituation in Deutschland zu verbessern. Doch: Auch Kommunen haben zahlreiche Möglichkeiten, um vor Ort aktiv zu werden“.

Daher hat sich die Junge Union mit verschiedenen Branchen- und Verwaltungsexperten zusammengeschlossen und Lösungskonzepte entwickelt. Das Ergebnis ist der „Maßnahmenplan Junges Wohnen und Bauen Lappersdorf“.

In den vier Bereichen Bauen, Fördern, Fordern und Helfen sind 14 Punkte zur Umsetzung beschrieben. Sie reichen von der Einführung eines kommunalen Baukindergelds, über eine verpflichtende Einheimischen-Berücksichtigung für vermietende Investoren bis hin zur Etablierung einer gemeindlichen Beratungsstelle Bauen und Wohnen.

„Unser Plan zeigt konkrete Wege auf, mit denen die Kommunalpolitik die Wohn- und Bausituation für junge Lappersdorfer merklich verbessern kann. Darunter finden sich sowohl kurz- als auch mittelfristige Maßnahmen“, sagt Franz Rumstadt „Das Ziel ist klar: Die Marktgemeinde kann ihr Potential ausschöpfen und zum attraktiven Wohnort für alle werden“. Die JU stellt den Plan dem Bürgermeister und dem Marktgemeinderat zu Verfügung: „Der Plan ist sicher noch keine abschließende Liste. Aber ein strukturierter Start in eine übergreifende Debatte“.

JU packt selbst mit an: Seminare für junge Bauinteressierte

Im Bereich „Helfen“ packt die JU auch direkt selbst mit an: In unabhängigen Seminaren bietet die Organisation jungen Bauinteressenten einen Überblick zu Hintergründen, Prozessen und Tipps für den Hausbau.

Das erste Seminar findet am 9. August um 19.30 im Aurelium Lappersdorf statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erfolgt per formloser E-Mail an info@ju-lappersdorf.de oder über das folgende Anmeldeformular.

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